Was fasziniert uns am Roulette? Macht es das – zum Beispiel im Gegensatz zu Slots oder Poker – hohe Alter so reizvoll? Die einfache Erlernbarkeit? Die Langzeitmotivation? Der Nervenkitzel? Die vielen verschiedenen Wettmöglichkeiten? Vielleicht – aber sicherlich spielt auch die Magie der Zahlen eine nicht unerhebliche Rolle. Sei es die beim europäischen Roulette im Vergleich zu anderen Casinospielen faire Auszahlungsquote, die klar gegebenen Quoten oder die Ziffern von 0 bis 36. Hier dreht sich alles um eine Art Mathematik im sexy Gewand. Simpel, spaßig und mit etwas Glück verdammt belohnend.

Als der Rechenmeister Leonardo da Pisa, heute vor allem unter dem Namen Fibonacci bekannt, 1202 die Fibonacci-Folge beschrieb, war das Roulettespiel noch unbekannt. Wahrscheinlich musste er darum auf das Populationsverhalten von Kaninchen zurückgreifen, um eine in der Natur häufig vorkommende Zahlenfolge zu beschreiben. Zuvor hatten bereits im antiken Griechenland sowie in Indien Mathematiker diese Zahlenfolge, die einem Additionsgesetz zu folgen scheint, ebenfalls festgestellt.

Fibonacci-Folge

Die Fibonacci-Folge ist unendlich. Es werden hierbei immer zwei aufeinander folgende Zahlen addiert.

(Optional 0), 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55, 89, 144, 233 usw.

So weisen etwa in der Natur Pflanzen wie die Sonnenblume, Fichtenzapfen oder Silberdisteln in Ihrem Wachstumsprozess dieses Muster auf. Außerdem steht die Zahlenfolge auch im direkten Zusammenhang mit dem sogenannten „Goldenen Schnitt“. Doch bevor wir vollends abdriften, soll dies zur Geschichte des Fibonacci-Wettsystems genügen. Entscheidend ist für uns schließlich die Anwendung im Casino.

Fibonacci für das Glücksspiel nutzen

Die Zahlen der Fibonacci-Folge stellen unsere Einsätze in Einheiten dar. Es ist, damit diese Wettstrategie funktioniert, wichtig, dass du auf Ergebnisse wettest, die eine 50 % nahekommende Wahrscheinlichkeit besitzen. Das Roulettespiel, mit Abstrichen auch BlackJack, eignet sich hierfür perfekt, wenn du auf einfache Chance, also zum Beispiel auf gerade/ungerade oder Rot/Schwarz setzt. Die Grundidee ist, dass jeder nachfolgende Einsatz die beiden vorherigen Einsätze, wenn du denn verloren hast, ausgleicht, sofern dieser Einsatz denn gewonnen wird. Im Gegensatz zum Martingale-System sind die Steigerungen geringer, und das Risiko des Totalverlustes deutlich niedriger. Positiv wirkt sich zudem aus, dass du mehr als beim Martingale-System gewinnen kannst. Und auch eine gewisse Flexibilität kann man den Fibonacci-System nicht absprechen. Falls du gleich mit einem höheren Einsatz anfangen möchtest, und nicht immer Einheiten umrechnen willst, dann multiplizierst du einfach die Zahlenfolge mit dem Einsatz.

Bei 20 € Starteinsatz sähe deine persönliche Einsatzfolge wie folgt aus:

20 €, 20 €, 40 €, 60 €, 100 €, 160 €, 260 €, 420 €, 680 € usw.

Sobald du nun eine Wette verlierst, gehst du eine Zahl weiter – bis du kein Geld mehr hast, das Tischlimit erreicht wurde oder – und das ist unsere klare Empfehlung – du dein persönliches Einsatzlimit erreicht hast. Selbst bei 20 € Einsatz klingen die ersten drei, vier fünf Einsätze im Sinne der Fibonacci-Strategie verkraftbar. Jedoch hat der Zufall bekanntlich kein Gedächtnis, und es ist selbstverständlich möglich, auch 10 Male am Stück zu verlieren. Genau darum kommst du nicht darum, schon vorher dich genau festzulegen, wie viel du verlieren kannst. Setze zu Anfang dein Limit pro Setzfolge recht niedrig, und du wirst jede Menge Abwechslung und Spaß haben.

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